HERSTELLUNG VON AMORPHEM BORPULVER
Das derzeit auf dem Borpulvermarkt weit verbreitete amorphe Borpulver besteht hauptsächlich aus Rohbor mit hohem Verunreinigungsgehalt, das durch die magnesiumbasierte thermische Reduktion hergestellt wird. Dieses Verfahren ist einfach, ergiebig und relativ kostengünstig. Da die Standards in verschiedenen Bereichen stark variieren, ist die Definition von „amorphem Borpulver“ nicht einheitlich.
Amorphes, nichtkristallines Bor
1. Bor wird aufgrund seiner Dichte in amorphes und kristallines Bor unterteilt. Amorphes Bor hat eine Dichte unter 1,73 g/cm³.
2. Das weit verbreitete amorphe Bor wird durch Reduktion bei etwa 1000℃ gebildet, wobei 60 % davon α-rhombisches kristallines Bor und 40 % amorphes Bor, eine Mischung aus kristallinem und amorphem Bor, sind.
3. Aufgrund seiner geringen Partikelgröße und gleichmäßigen Verteilung weist amorphes Bor eine hohe Aktivität auf.
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ARTIKEL |
B90 |
B95 |
B99 |
B99.9 |
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B |
90-95 |
95-99 |
99-99,9 |
99,9 Minuten |
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DER |
3,0 MAX |
2,5 MAX |
1.0MAX |
0,01MAX |
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MG |
5,0 MAX |
2.0MAX |
0,1MAX |
0,01MAX |
ANWENDUNGEN
Verwendung findet Bor in der Feuerwerksindustrie,
beim Schmelzen von Speziallegierungsstählen, als Zündmittel
für Sicherheitsabgase in Kraftfahrzeugen, als
Gasfänger in geschmolzenem Kupfer,
als Rohstoff für die Herstellung von Borfasern,
zur Synthese verschiedener hochreiner borhaltiger Verbindungen,
als Zündelektrode für Zündröhren in der Elektronikindustrie, als
Neutronenabsorber und Neutronenzähler in zivilen Kernreaktoren sowie
als wichtiger Rohstoff für die Herstellung hochreiner Borhalogenide. Bor dient
außerdem als Katalysator in der pharmazeutischen, keramischen und organischen Syntheseindustrie. Darüber hinaus
wird Bor zur Herstellung von Boranen und verschiedenen Boriden verwendet.
Es dient als Rohstoff zur Herstellung von hochwertigem Lanthanborid-Kathodenmaterial.
In der Kernenergieindustrie wird es als Schutzmaterial verwendet und zu Borstahl für Kernreaktoren verarbeitet.
In der Halbleiter- und Elektrotechnik dient es nach der Karbonisierung bei etwa 2300 °C als Kathodenmaterial für den Zündkern in Zündrohren.




